Willkommen im Musikdorf

Als György Sebök 1974 beschloss im Gommer Bergdorf Ernen ein Musikfestival zu gründen, schwebte ihm eine Oase der Kultur, der Musik vor: ein Ort abseits vom Glamour und Starkult, fern von Hektik und Betriebsamkeit. Ein Ort der Ruhe, der Begegnung von MusikfreundInnen mit MusikfreundInnen. All dies ist das Musikdorf Ernen bis heute geblieben. Obwohl das Programm stetig und behutsam ausgeweitet wurde, ist es noch immer ein Mikrokosmos mit gelebter Ursprünglichkeit und authentischem Charme. Schlichter Rahmen, grossartige Musik; ein stringentes, unkonventionelles Konzept mit aussergewöhnlichen Musizierenden. Ernen ist eine wundervolle Partitur, ein erholsamer Spaziergang in den Bergen, ein Literaturseminar oder eine Schreibwerkstatt, kreative Schweizer Küche und ein Schluck guter Walliser Wein. Ernen lebt, vibriert. Und erwartet Sie!
Als György Sebök 1974 beschloss im Gommer Bergdorf Ernen ein Musikfestival zu gründen, schwebte ihm eine Oase der Kultur, der Musik vor: ein Ort abseits vom Glamour und Starkult, fern von Hektik und Betriebsamkeit. Ein Ort der Ruhe, der Begegnung von MusikfreundInnen mit MusikfreundInnen. All dies ist das Musikdorf Ernen bis heute geblieben. Obwohl das Programm stetig und behutsam ausgeweitet wurde, ist es noch immer ein Mikrokosmos mit gelebter Ursprünglichkeit und authentischem Charme. Schlichter Rahmen, grossartige Musik; ein stringentes, unkonventionelles Konzept mit aussergewöhnlichen Musizierenden. Ernen ist eine wundervolle Partitur, ein erholsamer Spaziergang in den Bergen, ein Literaturseminar oder eine Schreibwerkstatt, kreative Schweizer Küche und ein Schluck guter Walliser Wein. Ernen lebt, vibriert. Und erwartet Sie!

Es braucht immer zwei...

Das beste Rosshaar nützt nichts, wenn der Geigenbogen nicht mit der Saite in Kontakt kommt. Ohne Berührung gibt es keinen Mozart. Und Beethoven bleibt stumm, wenn keine Klavierhand da ist, die versteht, die Tasten anzuschlagen. So gesehen, braucht es immer etwas zweites, dass Musik entsteht, dass sie lebt und zündet. Diese Zündung kann ein kreativer Impuls sein. Eine musikalische Idee eines Komponisten. Oder aber ein Gegenüber, mit dem die Musik während des Konzerts zum Leben erweckt wird. Wie im Duett zum Beispiel, wenn sich zwei Partner im Dialog begegnen, sich umgarnen, bekämpfen, spiegeln oder ergänzen.

Zweisamkeiten in vielen Facetten und aus überraschenden Perspektiven werden im Sommer 2019 im Musikdorf Ernen den Ton angeben. Nähe, künstlerische Qualität und Intensität werden die Konzerte der 46. Konzertsaison (28. Juni bis 15. September 2019) prägen. Sie, liebes Publikum erleben dabei Inspiration, Spannung und kreative Reibung. Und natürlich sind bei so einem Thema auch Emotionen und Glücksgefühle garantiert. Zweisamkeiten lassen sich nämlich ganz unterschiedlich erleben, in intimen Duetten zum Beispiel, zwischen Soloinstrumenten und Orchester oder in einem Klavierstück zu vier Händen. Und manchmal knistern sie selbst da, wo man sie nicht vermuten würde, in Kompositionen, die aufgrund pikanter Liebesbeziehungen oder Schüler-Lehrerverhältnisse entstanden sind - wir werden dafür sorgen, dass Sie diesbezüglich mit Hintergrundinformationen gut versorgt sind.

Lassen Sie sich von der Vielfältigkeit des Programms überraschen, und reservieren Sie schon heute ein musikalisches Tête-à-tête in Ernen. Sie werden nicht allein sein. Brahms, Strawinsky und Debussy haben ihre Anwesenheit im Musikdorf bereits zugesagt.

Wir freuen uns auf Sie.

«Ein Traum, den man alleine träumt, ist nur ein Traum. Ein Traum, den man gemeinsam träumt, wird Wirklichkeit.»

Yoko Ono