Willkommen im Musikdorf

Als György Sebök 1974 beschloss im Gommer Bergdorf Ernen ein Musikfestival zu gründen, schwebte ihm eine Oase der Kultur, der Musik vor: ein Ort abseits vom Glamour und Starkult, fern von Hektik und Betriebsamkeit. Ein Ort der Ruhe, der Begegnung von MusikfreundInnen mit MusikfreundInnen. All dies ist das Musikdorf Ernen bis heute geblieben. Obwohl das Programm stetig und behutsam ausgeweitet wurde, ist es noch immer ein Mikrokosmos mit gelebter Ursprünglichkeit und authentischem Charme. Schlichter Rahmen, grossartige Musik; ein stringentes, unkonventionelles Konzept mit aussergewöhnlichen Musizierenden. Ernen ist eine wundervolle Partitur, ein erholsamer Spaziergang in den Bergen, ein Literaturseminar oder eine Schreibwerkstatt, kreative Schweizer Küche und ein Schluck guter Walliser Wein. Ernen lebt, vibriert. Und erwartet Sie!
Als György Sebök 1974 beschloss im Gommer Bergdorf Ernen ein Musikfestival zu gründen, schwebte ihm eine Oase der Kultur, der Musik vor: ein Ort abseits vom Glamour und Starkult, fern von Hektik und Betriebsamkeit. Ein Ort der Ruhe, der Begegnung von MusikfreundInnen mit MusikfreundInnen. All dies ist das Musikdorf Ernen bis heute geblieben. Obwohl das Programm stetig und behutsam ausgeweitet wurde, ist es noch immer ein Mikrokosmos mit gelebter Ursprünglichkeit und authentischem Charme. Schlichter Rahmen, grossartige Musik; ein stringentes, unkonventionelles Konzept mit aussergewöhnlichen Musizierenden. Ernen ist eine wundervolle Partitur, ein erholsamer Spaziergang in den Bergen, ein Literaturseminar oder eine Schreibwerkstatt, kreative Schweizer Küche und ein Schluck guter Walliser Wein. Ernen lebt, vibriert. Und erwartet Sie!

Musik ist unsichtbar...

... Es sei denn, sie wird in ein anderes Medium, einen Körper, transformiert: die schwungvolle Geste eines Violinisten, der wiegende Körper eines Bassisten, der wippende Fuss im Publikum – hier zeigen sich Dynamik und Charakter eines Musikstücks. Die musikalische Energie findet eine körperliche Gestalt. Dass sich musikalische Emotionen in bewegten Körperausdruck verwandeln lassen, haben sich  MusikerInnen, KomponistInnen sowie BewegungschöpferInnen zu allen Zeiten zu Nutze gemacht. Man denke an den russischen Choreografen Michel Fokine, dessen Ballett «Les Sylphides» (Chopiniana) auf einem Stück von Frédéric Chopin beruht. Oder George Balanchine, der die Tradition des russischen Balletts – inspiriert durch Brahms und Beethoven – in die USA brachte. Und in jüngerer Zeit hat der Schweizer Choreograf Heinz Spoerli Johann Sebastian Bachs «Cello-Sonaten» als Tanzbewegungen auf die Bühne gebracht. Umgekehrt fanden die Partituren von Tschaikowskys «Nussknacker-Ballett» oder Strawinskys «Le Sacre du printemps» Eingang in den Konzertsaal und wurden auch ohne bewegte Bilder gefeiert.

Orchestrale Rhythmen und Klänge, die sichtbar werden und schwungvoll zu tanzen beginnen; Tanzmusik, die jeden Hörer, jede Hörerin beherzt in Bewegung versetzt: Das sind nur einige der Metamorphosen quer durch die Musik- und Tanzgeschichte, die Sie während der 45. Konzertsaison (10. Juni bis 16. September 2018) im Musikdorf Ernen erwarten.

Lassen Sie sich bewegen – tanzen Sie ins Musikdorf. Wir freuen uns auf Sie.

«Wem die Kunst das Leben ist, dessen Leben ist eine grosse Kunst.»

Johann Sebastian Bach